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Publikation : Die verbindende Partei. Theorie und Praxis

Wichtige Fakten

Reihe
Verlagskooperation
Erschienen
August 2026

Details

Jede Zeit, jeder Kapitalismus hat eigene Kämpfe, die verschieden geführt werden müssen. Debatten um die Ausrichtung einer linken Partei, sozialistisch, gar revolutionär, bewegen die gesellschaftliche Linke seit ihrem Entstehen. Für jede Periode kapitalistischer Entwicklung ist auch die Form linker Organisierung im Allgemeinen neu zu bestimmen, wie auch die jeweilige Partei »neuen Typs« im Besonderen. Wie können die Verhältnisse bewegt, die Kräfteverhältnisse verschoben werden? Nach dem – unterschiedlichen – Scheitern der realsozialistischen wie sozialdemokratischen Form der (Massen-)Parteien stellen sich die Fragen neu.

Das Konzept der »verbindenden Partei« war und ist ein Versuch, nach einem neuen Verhältnis von Partei und Bewegung, Selbstorganisierung und Repräsentation zu suchen. Es zielt darauf, die diversen (politischen) Subjekte zu vereinen, ohne bestehende Unterschiede zu leugnen, den Eigensinn von Bewegungen (Klima, Antifaschismus, queere Kämpfe) ernst zu nehmen und gemeinsam klassenpolitische und sozialistische Strategien zu entwickeln. Das Buch dokumentiert einige der zentralen Texte des Konzepts und bilanziert damit verbundene Praxis.

Das Buch wurde von der Rosa-Luxemburg-Stiftung gefördert. Es ist beim Argument-Verlag erhältlich.

Zum Download zur Verfügung steht das längere Einleitungskapitel „Am Anfang stand die Krise. Zur Theorie und Praxis von verbindender Partei und neuer Klassenpolitik“.

Die verbindende Partei. Theorie und Praxis
Hgg. v. Mario Candeias, Lia Becker u. Christina Kaindl
Argument Verlag, Hamburg, 2026

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