Der Hype um die sogenannte künstliche Intelligenz (KI) läuft auf vollen Touren.
Der Vortrag gibt einen Überblick über relevante Fragestellungen und stellt verschiedene Anwendungsbereiche vor. Dabei werden Probleme wie Kontroll- und Manipulationsfunktionen aufgezeigt und erste Entwicklungstendenzen markiert.
Handelt es sich überhaupt um „Intelligenz“ oder sind es maschinelle Anwendungen, die bestimmten Herrschaftsinteressen dienen oder sogar bestehende Herrschaftsverhältnisse verfestigen?
Es wird die Frage aufgeworfen, wer die KI beherrscht und was von den Versprechungen zu halten ist.
Besonderes Augenmerk wird auf die politisch-ökonomische Einordnung der sich abzeichnenden KI-Entwicklungen in privaten Anwendungen wie Suchmaschinen, bots wie Chat GTP, KI-Assistenten, Arbeitswelt, Bildung und Rüstung gelegt.
Abschließend gibt es praktische Hinweise zu einem datensparsamen Gebrauch verschiedener KI-Anwendungen.
In der Diskussion wird es auch darum gehen, welche sinnvollen Anwendungen es im emanzipatorischen Sinn geben könnte, also darum, ob und wie die KI als Produktivkraft wirken kann.
Stephan Schimmelpfennig war Lehrer für Visuelle Kommunikation/Politik und Wirtschaft mit über 35-jähriger Berufserfahrung. Er ist im gewerkschaftlichen Bereich aktiv und arbeitet im Arbeitszusammenhang „Die pädagogische Wende“ mit.
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